Volkswagen stellt die Fahrzeugentwicklung und Personalbedarfsentwicklung in der eMobility auf den Kopf

Volkswagen hat im Vorfeld der Genfer Automobilausstellung bekanntgegeben, seinen Elektro-Baukasten MEB für externe Hersteller, insbesondere für Start-Ups zu öffnen. Während bisher die Entwicklungsdienstleister und Start-ups die technischen Konzept-Lieferanten für die OEMs sind, wird das Modell jetzt umgekehrt. Die Erkenntnis: Das beste Geld lässt sich in der (Projekt)-Entwicklung verdienen. In der Serienproduktion stellt sich der Profit nur langfristig mit hohen Risiken über hohe Stückzahlen ein. Bei der Individualisierung der Mobilitätsansprüche und dramatisch kürzer werdenden Entwicklungszyklen, werden hohen Stückzahlen, die Gewinnzone, immer schwieriger zu erreichen sein.

Für Entwicklungsdienstleister im Bereich der eMobility wird es im angespannten Arbeitsmarkt noch schwieriger Top-Personal zu gewinne. Die OEMs werden hier als künftige Open-Plattform-Anbieter in erheblichem Maße Entwicklungsspezialisten abgreifen.

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